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Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Oberaich

Am 4. Mai 1924 wurde die Freiwillige Feuerwehr Oberaich im Gasthof Pöllabauer (heute Gasthaus Unterberger) an der Bundesstraße 116 an der Kreuzung nach Picheldorf - St. Dionysen gelegen, unter dem damaligen Hauptmann Dominik Jäger gegründet. Der weitere Ausschuss bestand aus Hauptmannstellvertreter Anton Pöllabauer, Kassier Jakob Schmidhofer, Schriftführer Heinrich Hawelka, Zeugwart August Zangger. Zugführer waren Albert Koller und Engelbert Jantscher. Steiger waren damals Konrad Stix und Johann Hammer. Weiters nahmen 14 Personen an der Gründungsversammlung teil. Herr Dominik Jäger spendete die erste Handdruckspritze, die heute noch funktionstüchtig ist. Im Jahre 1925 wurde das erste Rüsthaus gebaut. Jakob Obermann, als Zimmermann hatte die Aufsicht über den Bau. Das Bauholz wurde von der Familie Jäger kostenlos zur Vergügung gestellt. 1946 wurde unter Hauptmann Zechner Johann eine Motorspritze, welche bis 1959 ihren Dienst versah, angeschafft. Nach dem Kriegsende konnte das erste Fahrzeug - ein Bedford - in den Dienst gestellt werden. In den folgeneden Jahren mussten weitere Gerätschaften und Fahrzeuge, die für die Sicherheit unserer Bevölkerung notwendig waren, angeschafft werden.

1959 - eine TS 750
1961 - ein MTF (Ford FK 1250)
1978 - ein Tanklöschfahrzeug TLF 1000
1991 - ein Löschfahrzeug mit Bergeausrüstung LFB-A
1996 - ein Kommandofahrzeug (Mercedes Sprinter)
2002 - ein Rüstlöschfahrzeug RLFT-A
2005 - ein Kleinlastkraftwagen
2010 - ein Kleinlastkraftwagen
2012 - ein Lastkraftwagen LKW-A

Mit einem Aufwand von mehr als 10.000 freiwilligen Arbeitsstunden wurde in den Jahren 1983 - 1986 ein neues Rüsthaus erbaut. Trotz all dieser Mehrbelastungen wurde auch ein großes Augenmerk auf Ausbildung gelegt. So konnte die Wettkampftruppe während der Bauzeit, nach 1974 im Jahre 1986 zum zweiten Mal Sieger in der Klasse Silber A beim Landesleistungsbewerb werden. Unsere jungen Kameraden konnten in der Klasse Jugend den Landessieger stellen. Die verschieden bestzten Wettkampfgruppen konnten 1983, 1993 und 2003 auf Grund ihrer hervorragenden Leistungen an den Bundesbewerben teilnehmen.
2005 wurde unter der Führung von HBI Jürgen Rachwalik und OBI Günter Hödl ein Rüsthausum- bzw. Zubau angedacht. Im Jahre 2007 war es dann soweit, dass die Umbaupläne in die Tat umgestzt wurden. Nach drei - jähriger Bauzeit und mehr als 17.000 freiwillig erbrachten Arbeitsstunden konnte das neue Feuerwehrhaus am 16. Mai 2010 sein Bestimmung übergeben werden.
Und auch dieses Mal konnte die Wettkampfgruppe sich während der Bauzeit sich als einzige Feuerwehr im Bezirk Bruck an der Mur in der Klasse Silber A für den nur alle 5 Jahre stattfindenden Bundesbewerb im Ernst Happel Stadion in Wien qualifizieren.Wir erkämpften dabei eine Zeit von 40,41 Sekunden. Insgesamt konnten wir von den 350 Wettkampfgruppen den 58. Platz erringen.